Der Kalkberg

Herzlich Willkommen bei "Der Kalkberg ruft!"

Möchten Sie einen der interessantesten Orte der Hansestadt Lüneburg (neu) kennenlernen?

Nur 700 Meter Luftlinie vom Rathaus entfernt liegt das Naturschutzgebiet Kalkberg. Mitten in der Stadt und doch abseits vom Trubel ruht das Wahrzeichen Lüneburgs und birgt manches Geheimnis...

Der Kalkberg beheimatet Pflanzen, die in Norddeutschland eigentlich nicht vorkommen, er lieferte das Material für die "schwangeren" Häuser von Lüneburg und er verbiegt Strassen.

   
Gefleckter Aronstab
Hauswand in Lüneburg  
Ochtmisser Kirchsteig, Lüneburg




Der Kalkberg-kurz und bündig

Das Naturschutzgebiet Kalkberg Lüneburg ist eines der ältesten, innerstädtischen Schutzgebiete Deutschlands. Dabei hat es auf seinen 7,6ha eine sehr große Artenvielfalt zu bieten!

Herrschersitz, Baustofflieferant und Naturdenkmal zugleich-das war und ist der Kalkberg. Der Berg prägte die Geschichte der Hansestadt Lüneburg in vielerlei Hinsicht: vor ca. 250 Millionen Jahren aus Meeresablagerungen entstanden, diente der einst schroffe Felsen von 951 bis 1371 als Herrschaftssitz der Billunger.

Nach der Zerstörung der „Hliuniburg“ durch aufständische Bürger erklärten Urkunden den Kalkberg bereits ab dem Jahre 1393 zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für Lüneburg. Neben Salz war Gips ein Exportartikel, der der Stadt immer wieder aus finanziellen Engpässen half. Der Gipsabbau führte schließlich dazu, dass der Berg ein Zehntel seiner Größe einbüßte.

Im Jahre 1932 wurde der Berg unter Schutz gestellt und entwickelte sich zu einem der ungewöhnlichsten Naturschutzgebiete Deutschlands.


Postkarte aus den 1940er Jahren


Ein Erlebnis zu jederJahreszeit

Das Naturschutzgebiet Kalkberg Lüneburg hat zu jeder Jahreszeit seinen besonderen Reiz. 

So kann man im Herbst noch mühelos die Feuchtwiesen durchwandern, welche im Frühjahr zu einem Eissee gefrieren können.


Kalkberggrund im Frühsommer


Im Winter kann man den puren Fels erleben, der seine bizarren Formen preisgibt.


Kalkberggrund im Winter